Es ist wichtig, diese politische Dimension unseres gegenwärtigen Kampfs zu verstehen. Denn dann wird deutlich, warum es notwendig ist, die Hinhaltetaktik von Verdi zu durchbrechen und einen unbefristeten Vollstreik zu beginnen.
Die Streiks müssen zum Ausgangspunkt einer Mobilisierung aller Beschäftigten gegen die kommende Bundesregierung gemacht werden, die nie dagewesene Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen vorbereit.
Wir haben das Post-Aktionskomitee gegründet, um den Streik gegen Lohnkürzungen unabhängig von Verdi selbst in die Hand zu nehmen. Wir sollen uns mit Kolleginnen und Kollegen anderer Konzerne und anderer Länder vernetzen und einen gemeinsamen Kampf vorbereiten. Registrier Dich jetzt, um mit uns Kontakt aufzunehmen.
Es ist wichtig, diese politische Dimension unseres gegenwärtigen Kampfs zu verstehen. Denn dann wird deutlich, warum es notwendig ist, die Hinhaltetaktik von Verdi zu durchbrechen und einen unbefristeten Vollstreik zu beginnen.
•Aktionskomitee Verkehrsarbeiter
„Ich und viele meiner Kollegen unterstützen das Aktionskomitee Post in Deutschland“
Brief eines führenden Mitglieds des Postal Workers Rank-and-File Committee (Kanada), an das Aktionskomitee Post und die Beschäftigten der DHL Deutsche Post.
Dass jetzt plötzlich die Möglichkeit einer Schlichtung ins Spiel gebracht wird, macht erneut deutlich, dass Verdi unter allen Umständen einen unbefristeten Vollstreik verhindern will.
Die Verdi-Führung betrachtet die begrenzten Streikaktionen als Teil eines abgekarteten Spiels, an dessen Ende ein Abschluss stehen soll, der mit unserer ursprünglichen Forderung nichts mehr zu tun hat.
Die Deutsche Post DHL Group und die Verdi-Spitze haben für über 170.000 Beschäftigte Reallohnsenkungen vereinbart und den Abbau von 8.000 Stellen im Brief- und Paketgeschäft beschlossen.
Unter Führung der Verdi-Sekretärin Andrea Kocsis hat die Dienstleistungsgewerkschaft schon vor zwei Jahren einen bereits beschlossenen unbefristeten Streik abgewürgt. Reallohnsenkungen und gesteigerter Arbeitsstress waren die Folge.
Die jüngsten Warnstreiks im öffentlichen Dienst und bei der BVG in Berlin machen die Notwendigkeit deutlich, der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Streikführung aus der Hand zu nehmen, um den Kampf gegen Sozialkahlschlag und Krieg aufzunehmen.
Die Streiks müssen zum Ausgangspunkt einer Mobilisierung aller Beschäftigten gegen die kommende Bundesregierung gemacht werden, die nie dagewesene Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen vorbereit.
Dieser Fotoessay aus Sri Lanka gibt Einblick in das Arbeitsleben der Nattami, der Arbeiter, die ausschließlich mit dem Transport von Waren zwischen dem Hafen von Colombo, den Lagerhäusern und Pettah, dem ältesten und größten Markt der Hauptstadt, beschäftigt sind.
Die Deutsche Bahn (DB) und die EVG haben einen Tarifabschluss vereinbart, der die Reallöhne massiv senkt und mit einer Laufzeit bis Ende 2027 die Beschäftigten knebelt, während die kommende Bundesregierung der Bahn weitere umfangreiche Kürzungen auferlegt.
In ganz Russland haben Hunderte von Taxifahrern, wenn nicht mehr, ihre Fahrzeuge abgestellt und weigern sich, Anrufe während der Stoßzeit entgegenzunehmen.
Wenn die Postangestellten gewinnen wollen, müssen sie die ganze Arbeiterklasse mobilisieren. Der Streik muss zur Speerspitze einer Gegenoffensive der Arbeiterklasse gegen die Spar- und Kriegspolitik der kapitalistischen Elite gemacht werden.