Soundtrack zu einem Staatsstreich: Imperialistische Verbrechen mit Jazzbegleitung
Von dieser wichtigen Geschichte der Ermordung Lumumbas, die mehr als sechs Jahrzehnte zurückliegt, weiß die große Mehrheit der heutigen Weltbevölkerung nichts.
Von dieser wichtigen Geschichte der Ermordung Lumumbas, die mehr als sechs Jahrzehnte zurückliegt, weiß die große Mehrheit der heutigen Weltbevölkerung nichts.
„Es ist kein Moment der Erleuchtung, in dem man plötzlich aufwacht und auf der anderen Seite des Rubikons steht. Es braucht Zeit. Aber es gibt einen Moment, in dem man das Gefühl hat, genug zu verstehen, um das Narrativ der eigenen Gesellschaft in Frage zu stellen.“
Durch den Kampf zwischen regionalen Eliten, die als Stellvertreter der Großmächte um Macht und Kontrolle über wichtige Rohstoffe ringen, droht nicht nur die Destabilisierung von Niger, sondern der gesamten Sahelzone.
Ein einzelner Attentäter drang um 8:30 in die Kirche ein und ging mit einem Messer auf die Teilnehmer der Morgenmesse los.
Die französische Neue Antikapitalistische Partei (NPA) begrüßt den Putsch in Mali und entlarvt sich damit erneut als Unterstützerin des französischen Imperialismus.
Inmitten der Covid-19-Pandemie weiten Bundesregierung und EU ihre Militäreinsätze in Afrika aus. Künftig bilden EU-Soldaten auch die Regierungstruppen von Mauretanien, Burkina Faso, dem Tschad und Niger aus.
Hunderten Millionen Menschen droht durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie eine Hungersnot. Millionen könnten dadurch sterben.
Die imperialistischen Kriege in Libyen und in der Sahelzone haben Nordafrika verwüstet. Die EU reagiert darauf, indem sie ihre Militärintervention ausweitet.
Vor dem G-20 Gipfel in Hamburg im Juli arbeitet die Bundesregierung systematisch an der Ausweitung ihrer weltweiten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen.
Der Truppenbesuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Mali und die Ausweitung des deutschen Einsatzes sind Bestandteil der Rückkehr Deutschlands zu einer aggressiven Außen- und Großmachtpolitik.
Die Epidemie, die momentan in Westafrika wütet, ist keine Naturkatastrophe, sondern eine soziale: sie ist ein Ergebnis des Kolonialismus und imperialistischer Unterdrückung.
Der Afrika-Gipfel in Washington, der sich inmitten der Krise in Gaza, der Ukraine und im Irak versammelte, zielt darauf ab, im Gerangel um die Märkte und die Rohstoffe Afrikas mit China gleichzuziehen.
Der Pariser Gipfel ist der Versuch Frankreichs, seine Stellvertreterregime in Afrika vor den Karren einer imperialistischen Intervention in Nigeria zu spannen.
Die schreckliche Entführung nigerianischer Schülerinnen muss als Vorwand für Obamas „moralischen Kreuzzug“ herhalten. In Wirklichkeit geht es ihm um die Ausweitung westlicher Präsenz in Afrika.
In dieser Woche begann in Libyen ein Massenprozess, in dessen Mittelpunkt zwei Söhne des abgesetzten Führers Oberst Muammar Gaddafi stehen. Der Prozess weist alle Merkmale legalisierter Lynchjustiz durch ein Geheimgericht auf, wie es bereits bei dem irakischen Führer Saddam Hussein im Jahre 2006 der Fall war.
Letzten Donnerstag besuchten der japanische Außen- und der Verteidigungsminister Paris, um mit ihren französischen Amtskollegen “zwei-plus-zwei” Gespräche zu führen
Die NPA sieht sich nicht als Gegner des Imperialismus, sondern rät zu einer anderen, vielleicht intelligenteren Politik, um zunehmend unpopuläre Kriege fortzusetzen.
Nach Berichten des ARD-Magazins Panorama und der Süddeutschen Zeitung sind das Oberkommando des US-Militärs für Afrika (Africom) in Stuttgart und das Air Operations Center (AOC) in Ramstein in die gezielte Tötung von Menschen in Afrika eingebunden.
Vor hundert Jahren beging das deutsche Kaiserreich einen Völkermord an den Hereros in Südwestafrika, dem heutigen Namibia.