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zurück zum Inhalt dieser Ausgabe Eine historische Widerlegung der multikulturellen Theorie(Die Bedeutung von Rasse: Rasse, Geschichte und Kultur in der westlichen Gesellschaft, Kenan Malik, Macmillan Press 1996) Nancy RussellMit den wachsenden sozialen Gegensätzen zwischen Arm und Reich werden überall auf der Welt Rassismus und Nationalismus geschürt, um Aufstände zu unterdrücken oder in reaktionäre Kanäle zu lenken. In den USA ebenso wie in Europa wird von kleinbürgerlichen Politikern wie den Grünen demgegenüber eine "multikulturelle Politik" gerne als "fortschrittlich" und "antirassistisch" angepriesen. In Wirklichkeit teilt sie die Grundauffassung der rechten und faschistischen Rassisten, daß die krassen Unterschiede in der Gesellschaft "natürlich" bzw. "biologisch bedingt" seien und kultiviert werden sollten. Nancy Russell von der amerikanischen Socialist Equality Party besprach im "International Workers Bulletin" das im vorigen Jahr erschienene Buch The Meaning of Race von Kenan Malik als ein Werk, das diesen vorherrschenden Anschauungen mit wissenschaftlicher Gründlichkeit entgegentritt. Ein Merkmal des gegenwärtigen politischen Klimas in Amerika und zunehmend auch in Europa ist die Tatsache, daß soziale Fragen als Rasse-Fragen dargestellt werden. Selbst die Sprache wurde mit der Erfindung von "Ebonics" 1) und der "Schwarzensprache" diesem Fetisch "Rasse" unterworfen. Auch das Gebiet der Rechtswissenschaft ist davon nicht ausgenommen: amerikanische Juraschulen veröffentlichen heute die Ansichten von sogenannten "kritischen Rassentheoretikern", die behaupten, es gebe keine universelle Realität, sondern nur miteinander konkurrierende Rassenrealitäten. Die Wahrheit selbst sei nicht wichtig, sondern nur die Rassenerfahrung. Angesichts solcher Entwicklungen fällt es nicht schwer, die Arbeit zu würdigen, die Kenan Malik mit seinem neuesten Buch The Meaning of Race (Die Bedeutung der Rasse) geleistet hat. Es handelt sich um einen historischen Überblick über die Rassenfrage in der westlichen Gesellschaft. Der Autor setzt sich darin mit den Versuchen auseinander, "die Rasse" zum bestimmenden Kriterium für soziales und politisches Denken und Handeln zu machen, wie dies nicht nur bei rechten Rassisten und Neofaschisten der Fall ist, sondern auch bei den Anhängern multikultureller Konzepte und sogenannter "Identitätspolitik". Malik gehört zu den ganz wenigen Autoren, die diesen Trend von einer linken Perspektive aus kritisieren. Er weist die stark vereinfachende Vorstellung zurück, rassistische Vorurteile seien eine Art Ursünde einer europäisch orientierten Kultur, und ebenso pseudolinken Ansichten wie zum Beispiel, die Sklaverei habe sich aus dem Rassismus entwickelt, oder die Rassenprobleme von heute seien das direkte Erbe der Sklaverei von gestern. The Meaning of Race argumentiert auch gegen eine andere, weit verbreitete Theorie, nämlich daß rassistisches Denken eine physiologische oder kognitive Reaktion sei, die in das Gehirn übetragen werde. Malik verteidigt die humanistische, aus der Epoche der Aufklärung herrührende Anschauung, daß die Menschheit sich von allen Formen der Unterdrückung, von Vorurteilen, Unwissenheit und materieller Not befreien könne, und wendet sich nachdrücklich gegen die postmoderne Schule des Relativismus und des historischen Pessimismus. Seine grundlegende These ist, daß das Rassendenken den Widersprüchen der Gesellschaft selbst entspringt. Diese Widersprüche drücken sich aus in der Kluft zwischen den öffentlich verkündeten Zielen von Demokratie und Gleichheit auf der einen Seite und der Wirklichkeit von wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit auf der anderen. Er schreibt: "Ich möchte hier das Gegenteil der allgemein verbreiteten Ansicht vertreten: es sind nicht die Rassenunterschiede, die zu einer Verweigerung der Gleichheit geführt haben, sondern die sozialen Einschränkungen der Gleichheit, die zur Unterteilung der Menschheit nach Rassen geführt haben. Mit anderen Worten, nicht die ,Rasse führt zur Ungleichheit, sondern die Ungleichheit führt zur Konzeption der ,Rasse." Heute sieht man die Farbe der Haut als besonders bedeutsam an, die Augenfarbe dagegen als völlig unbedeutend. Biologisch wäre jedoch die Einteilung der Menschen nach der Schuhgröße genauso aussagekräftig wie die Unterteilung nach der Hautfarbe. Darüber hinaus zeigt die Geschichte, daß die Definition von Rasse im Laufe der Zeit extrem variierte. Die Römer des Altertums, die Engländer des viktorianischen Zeitalters und die modernen Amerikaner haben sehr unterschiedliche Auffassungen von Rasse. Rasse, erklärt Malik, ist eine politische und soziale Kategorie und keine biologische. Die grundlegende Frage ist: Sollen für die Probleme der Gesellschaft die Biologie oder die Gesellschaft verantwortlich gemacht werden? Können diese Probleme durch menschliche Anstrengungen gelöst werden oder nicht? Sind soziale Gleichheit und menschlicher Fortschritt möglich? Maliks Untersuchung der Geschichte beweist, daß diese Fragen in unterschiedliche Begriffe gefaßt worden, aber immer noch aktuell sind. Der Autor beginnt seinen Überblick über die Gedankenwelt der Neuzeit mit der Aufklärung, der geistigen Strömung, die von etwa 1710 bis 1790 Europa erfaßt hatte. Der Aufklärung ging eine Zeit voraus, in der man die schreiende Ungleichheit in der Gesellschaft für "gottgewollt" hielt, als etwas, was nicht in Frage gestellt werden konnte. Die Denker der Aufklärung versuchten, die Gesellschaft auf einer rationaleren Grundlage neu aufzubauen. Sie gingen im allgemeinen davon aus, daß die Menschen von Natur aus gleich sind und daß die Gesellschaft die Ungleichheit schafft. Malik kommt zu dem Schluß, daß die neuzeitliche Auffassung von Rasse einen kulturellen Niedergang gegenüber dem universellen und kosmopolitischen Denken der Aufklärung darstellt. Spätere, der Aufklärung folgende Theorien begannen, die Ursachen der Ungleichheit in die Natur zu verlegen. Johann Gottfried von Herder, ein deutscher Philosoph (17441803), war ein Vertreter dieser Richtung. Er behauptete jedes Volk sei einzigartig und vielsprachige Gemeinschaften seien absurde Monster wider die Natur. Das Wesen eines Volks drücke sich, so Herder, durch seinen "Volksgeist" aus. Darunter verstand er den unveränderlichen Geist eines Volkes, der durch die Geschichte kultiviert werde. Das Zeitalter des Imperialismus brachte einen wichtigen Wendepunkt in der neuzeitlichen Entwicklung des Rassismus. Die Notwendigkeit für die Bourgeoisie, Eroberungs- und Kolonialisierungskriege zu führen, bedurfte einer Rechtfertigung; daher rührt der Spruch von "der Last des weißen Mannes". Diese Rationalisierung half darüber hinaus dabei, die Arbeiterklasse zu spalten. Diese war im Zuge der Industrialisierung zu einer gewaltige sozialen Kraft geworden und war inzwischen in mächtigen sozialistischen Parteien organisiert. Der Rassismus wurde zur offiziellen Politik des bürgerlichen Staats. Rassentrennung und Einwanderungskontrollen wurden von den kapitalistischen Regierungen auf der ganzen Welt durchgeführt. Die Entstehung der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten ging Hand in Hand mit dem Beginn amerikanischer imperialistischer Abenteuer; das erste war der amerikanisch-spanische Krieg von 1898. Das Gesetz zur Restriktion und Regulation farbiger Rassen von 1896 schloß die Bevölkerung Asiens, Afrikas und der Pazifischen Inseln aus Australien aus. Bis zum Jahr 1899 hatten Regierungen in Europa und Amerika den Kopf von 1,5 Millionen Erwachsenen und 10 Millionen Kindern ausgemessen, um auf dieser Grundlage eine Rasseneinteilung vorzunehmen. Im Jahr 1910 wurde die Politik des "weißen Kanadas" durch ein Einwanderungsgesetz verfestigt, das die Einreise von Immigranten verbot, "die einer Rasse angehören, die als unpassend für das Klima und die Anforderungen Kanadas erachtet werden". In den letzten Kapiteln befaßt sich der Autor mit dem Relativismus der Vertreter der Postmoderne und zeigt dabei auf, wie sehr er im Widerspruch auf zu den Anschauungen des Humanismus und der Aufklärung steht. Dabei faßt er die Arbeit von Franz Boas zusammen, den man als einen führenden Vertreter der Kulturanthropologie des 20. Jahrhunderts und als Vorläufer der multikulturellen Theorie einschätzen muß. Boas lehrte, die Besonderheiten der Kulturen seien notwendig für die gesellschaftliche Stabilität. Malik weist darauf hin, daß dieses Argument auf Burke, Coleridge und andere konservative Kritiker der französischen Revolution zurückgeht, die meinten, daß die von revolutionären Veränderungen entfesselten sozialen Kräfte die Grundfesten des Individuums und der Gesellschaft untergraben würden. Gemäß dieser Auffassung wird die Kultur zu einer unbewußten Tradition und nicht zu einem Hebel, die Menschheit von sinnlosem Ballast der Tradition zu befreien. Claude Levi-Strauss, einer der einflußreichsten modernen Anthropologen, brachte viele dieser Theorien zu ihrem Abschluß. Levi-Strauss glaubt an starre unveränderbare kulturelle Unterschiede und behauptet darüber hinaus, daß eine Kultur eine andere nicht beurteilen könne. Dieser kulturelle Relativismus bringt ihn dazu, die partikularistischen Bestrebungen in bestimmten Gesellschaften zu ihren besten Eigenschaften zu erheben. Die multikulturelle Theorie mag, oberflächlich besehen, als antirassistisch und sozial progressiv erscheinen. Malik macht demgegenüber deutlich, daß sie in Wirklichkeit dem Konzept gesellschaftlichen Fortschritts feindlich gegenübersteht. "Die multikulturelle Theorie ist kein Programm für eine Gesellschaft, in der Gleichheit herrscht, sondern für eine ganz andere Gesellschaft, in der an die Stelle der Gleichheit die Duldung des Unterschieds und sogar wirklicher Ungleichheit getreten ist." Malik stellt eine Verbindung zwischen der multikulturellen Idee und dem philosophischen Trend der Postmoderne her, der die Existenz einer objektiven Wahrheit leugnet. Die Postmoderne erklärt, das Vorhaben der Aufklärung, ein rationales, wissenschaftliches Verständnis von Natur und Gesellschaft zu entwickeln und eine universelle Perspektive aus der "bruchstückhaften Erfahrung" zu schaffen, sei gescheitert. Universelle Theorien könnten die komplexen Zusammenhänge der modernen neuzeitlichen Gesellschaft nicht erklären, behaupten die Anhänger der Postmoderne, und oft vertreten sie sogar die Ansicht, der Holocaust sei ein Ergebnis der Aufklärung und ihrer Verherrlichung von Wissenschaft und Vernunft. Es handelt sich also um eine zutiefst pessimistische Weltanschauung, wonach der Mensch keinen wirklichen Fortschritt gemacht habe und wir selbst alle gleichermaßen Bestandteil des gesellschaftlichen Verfalls seien. Malik erklärt dazu: "Die Philosophie des Unterschieds ist die Politik der Niederlage, die ihrerseits wiederum aus der Niederlage entstanden ist. Sie ist das Produkt der Desillusionierung über die Möglichkeit sozialer Veränderungen und akzeptiert die Unausweichlichkeit einer ungleichen, zerstückelten Welt. Da sie nicht in der Lage sind, das Ziel der Gleichheit zu verfolgen, haben die Jünger der Postmoderne einfach ihre Bedeutung verfälscht und stattdessen den Unterschied zu ihrem Ziel gemacht." Das Buch The Meaning of Race ist ein begrüßenswertes Werk, in dem die vorherrschenden gesellschaftlichen Ansichten widerlegt werden. Die Tatsache, daß Malik den Begriff der Rasse in den Zusammenhang mit dem Problem der sozialen Gleichheit stellt, ist die Grundlage für eine sehr interessante Arbeit. Gleichzeitig zwingt uns seine Argumentation auch zu fragen: "Warum war die Gesellschaft bisher nicht in der Lage, diese soziale Gleichheit zu schaffen?" In seinem einleitenden Kapitel "Jenseits der Stunde des Liberalismus" verweist Malik, leider aber nur beiläufig, auf den historischen Hintergrund des Anwachsens rassistischer Politik, auf den Zusammenbruch der internationalen und gesellschaftlichen Nachkriegsbeziehungen, auf den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Krise der internationalen Arbeiterbewegung. Diese Ereignisse sind jedoch nicht nur ein Aspekt des Problems, sondern führen direkt zu seinem Kern. Das Umsichgreifen von Rassismus drückt vor allen Dingen die Krise der Führung und der Perspektive der Arbeiterklasse aus. Die Gesellschaft hat es nicht geschafft, soziale Gleichheit herzustellen, weil die Arbeiterklasse bisher nicht in der Lage war, den Kapitalismus zu stürzen; der Grund hierfür wiederum liegt in dem historischen Verrat der Sozialdemokratie und des Stalinismus. Mit dieser zentralen Frage des zwanzigsten Jahrhunderts beschäftigt sich Malik nicht, und er kann deshalb auch keinen Ausweg aus dem kulturellen Sumpf der kapitalistischen Gesellschaft weisen. Ein solcher Ausweg existiert aber: in Form der trotzkistischen Opposition gegen die sozialdemokratische und stalinistische Bürokratie, und in Form ihres Kampfs zur Verteidigung des sozialistischen Internationalismus. Dieser Mangel ist die Ursache dafür, daß Malik die historische Entwicklung des Begriffs der Rasse verzerrt und einseitig darstellt. So verliert er kein Wort über Kritik am Rassismus von Seiten der sozialistischen Bewegung, angefangen von Marx und Engels über die Massenparteien der Zweiten Internationale bis hin zu dem weltbefreienden Einfluß der Oktoberrevolution und den frühen Tagen der Kommunistischen Internationale. Der Kampf gegen rassistische Ansichten endete nicht mit dem Verschwinden der Aufklärung. Im Gegenteil, alles was fortschrittlich an der Ideologie der großen bürgerlichen Revolutionen in Frankreich und den Vereinigten Staaten war der Humanismus, der Universalismus, die Idee der Gleichheit wurde in die wissenschaftliche Weltanschauung des Marxismus übernommen und weiterentwickelt. Hinter der Geschichte der Philosophie steht ein komplexer Kampf widerstreitender gesellschaftlicher Kräfte. Man kann die Entwicklung des Denkens von der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bis heute nicht verstehen, wenn man die lange, reiche Erfahrung der Arbeiterklasse und ihrer Kämpfe nicht berücksichtigt. Nach Marx entwickelte sich in der Tat die gesamte bürgerliche Philosophie als Reaktion auf den wissenschaftlichen Marxismus, und die Förderung rassistischen Denkens wurde zur bewußten Politik der Bourgeoisie, die versuchte, den Einfluß des Marxismus und das Anwachsen von proletarischem Klassenbewußtsein zu bekämpfen. Maliks Schwäche liegt darin, daß er dem Einfluß des Marxismus, sowohl als Philosophie als auch als gesellschaftlicher Kraft, zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. Da Malik die Bedeutung der unabhängigen Rolle der Arbeiterklasse in Form der sozialistischen Bewegung nicht versteht, gibt The Meaning of Race dem Leser den falschen Eindruck, daß auf objektivistische Weise eine philosophische Tendenz einer anderen zwangsläufig folgt. Zum Beispiel war der zerstörerische Einfluß, den der Aufstieg des Imperialismus auf das Bewußtsein der Massen ausübte, keinesfalls vorherbestimmt. Der Zweiten Internationale waren Millionen von klassenbewußten Arbeitern überall in Europa treu ergeben, und sie übte einen gewaltigen Einfluß auf das öffentliche Bewußtsein aus. 1914, am Vorabend des Ersten Weltkriegs, kapitulierte die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die älteste und mächtigste marxistische Partei, jedoch und unterstützte den Eintritt Deutschlands in den imperialistischen Krieg. Das ermöglichte es der Bourgeoisie, die Arbeiterklasse zu spalten, sie in die Metzelei des Ersten Weltkriegs zu führen und dabei das Anwachsen der rassistischen, nationalistischen und ethnischen Reaktion zu unterstützen. Der Kampf Lenins und der bolschewistischen Partei gegen den Verrat der Zweiten Internationale brachte die größte Entwicklung des Marxismus hervor und führte zur erfolgreichen Oktoberrevolution von 1917 in Rußland. Dies war der größte Versuch in der Geschichte, Gleichheit unter den Menschen zu schaffen, die produktiven und kulturellen Fähigkeiten zu heben und das Denken von allen Formen von Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus zu befreien. Die Errungenschaften und der Untergang der russischen Revolution, ihr Verrat durch den Stalinismus, der Kampf von Leo Trotzki und der Linken Opposition gegen den Stalinismus: das sind die entscheidenden Kämpfe, welche die politische Landschaft dieses Jahrhunderts geprägt haben. Man kann die Ausbreitung rassistischer Ansichten nur vom Standpunkt der historischen Krise von Führung und Perspektive der Arbeiterklasse verstehen. Es ist ein Nebenprodukt des Niedergangs im politischen Bewußtsein der Arbeiterklasse. Die Rasse ist in den Vordergrund getreten, weil die Klasse im Denken der Massen in den Hintergrund getreten ist. Trotz seiner ernsten Schwächen ist The Meaning of Race ein bewegendes Plädoyer für soziale Gleichheit, ein Bekenntnis zur Existenz objektiver Wahrheit und zum Ziel des gesellschaftlichen Fortschritts. Wie Maliks Buch richtigerweise zu verstehen gibt, wird die Menschheit den Rassismus nur überwinden können, wenn sie den Kapitalismus überwindet, den Grund für die gesellschaftliche Ungleichheit. Um das aber tun zu können, muß die Arbeiterklasse ihre eigene Geschichte verstehen. © neue Arbeiterpresse, Nr. 863, 14. August 1997
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