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Die Wall Street-Krise und der Niedergang des amerikanischen Kapitalismus
1968 - Generalstreik und Studentenrevolte in Frankreich
Marxismus, Geschichte und sozialistisches Bewusstsein von David North
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WSWS : WSWS/DE : Archiv neue Arbeiterpresse
zurück zum Inhalt dieser AusgabeKernstücke des ÖTV-Angebots
- Lohnsenkungen durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit ohne vollen Lohnausgleich.
Für den Osten Deutschlands ist bereits ein dahingehender Tarifvertrag (Regelung 15c
im BAT-Ost) abgeschlossen worden. Auf seiner Grundlage sind Lohnsenkungen um
30 Prozent möglich. Dabei wird dann die Arbeitszeit verkürzt, aber, wie die Erfahrung
zeigt, bei gleichbleibender Arbeitsmenge!
- Abbau von Überstunden und von Mehrarbeit. Vor allem bei den unteren und mittleren
Lohngruppen macht die Bezahlung der Überstunden nach den wiederholten
Reallohnsenkungen nicht selten einen wichtigen Bestandteil des Einkommens aus.
Insgesamt geht es dabei nach den Angaben der Gewerkschaft um 243 Millionen
bezahlte Überstunden, wie sie im Jahr 1996 angefallen sind.
- Einrichtung von Arbeitszeitkonten. Auch dadurch fallen alle Zuschläge für Überstunden
und Mehrarbeit fort. Die Regelarbeitszeit wird tariflich für ein ganzes Jahr oder sogar
für mehrere Jahre festgelegt; innerhalb dieses Zeitraums kann dann die tägliche und
wöchentliche Arbeitszeit stark variieren, in der Theorie und vielleicht laut Tarifvertrag
"einvernehmlich", in der Praxis jedoch hauptsächlich je nach Bedarf des Arbeitgebers.
Die ÖTV nennt dies "Arbeitszeitsouveränität".
- Tarifvertragliche Ausgestaltung des Altersteilzeitgesetzes. Dabei
soll der Wunsch älterer Beschäftigter nach einem früheren Ruhestand benutzt werden,
um einen beschleunigten Abbau der Arbeitsplätze reibungslos durchzusetzen.
- Systematische Ausdehnung der Teilzeitarbeit, bei der, wie alle Erfahrungen zeigen, zum
halben Lohn dieselbe Arbeitsmenge bewältigt werden muß.
© neue Arbeiterpresse, Nr. 863, 14. August 1997
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